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Stichprobengröße bei einer ANOVA

BeitragVerfasst: Do 28. Sep 2017, 15:46
von KatKat
Hallo ihr Lieben,

ich habe eine einfaktorielle ANOVA durchgeführt, um herauszufinden ob sich meine vier Testgruppen im Bezug auf eine abhängige Variable unterscheiden. Die Gruppen haben folgende Stichprobengröße (n1 = 23, n2 = 14, n3 = 10, n4 = 8). Laut einiger Quellen bin ich davon ausgegangen, dass es okay ist, eine ANOVA zu rechnen, da sie relativ robust bei ungleichen Gruppengrößen sein soll.

Jedenfalls habe ich ein signifikantes Ergebnis bekommen und post-hoc Analysen haben gezeigt, dass sich Gruppe3 und Gruppe 4 signifikant voneinander unterscheiden. Wie genau sieht das bei post-hoc Analysen aus? Ich habe gelesen, dass man bei unterschiedlichen Gruppengrößen und gleicher Varianz gut den GT2 nach Hochberg berechnen kann, was ich hier auch getan habe.

Das Ergebnis hat mich jedoch ein wenig überrascht (es ist im Prinzip konträr zu meiner Hypothese) und ich frage mich nun, ob es wirklich aussagekräftig ist, da die Gruppengrößen von 8 und 10 ja auch sehr klein sind.

Vielen Dank schon mal!
KatKat

Re: Stichprobengröße bei einer ANOVA

BeitragVerfasst: Do 28. Sep 2017, 20:33
von strukturmarionette
Hi,

du könntest zur Ergänzung nichtparametrische Pendant-Signifikanztests berechnen.

Gruß
S.

Re: Stichprobengröße bei einer ANOVA

BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 13:20
von KatKat
Hi,

habe ich - mit gleichem Ergebnis. Generell ist es aber okay, so kleine Gruppengrößen miteinander zu vergleichen?

Gruß,
KatKat