Korrelationsanalyse bei Rating-Skalen

Fragen, die sich auf kein spezielles Verfahren beziehen.

Korrelationsanalyse bei Rating-Skalen

Beitragvon Martin_Sto » Di 12. Mär 2019, 21:21

Guten Tag in die Werte Runde,

ich sitze derzeit im Forschungsprojekt fest und benötige dringend Hilfe bei meiner Datenanalyse.
Ich habe folgende Daten via soscisurvey erhoben:

1 - demografische Daten
2 - Gewissenhaftigkeit via BFI-10 (10 Items, Likert-Skala (1 - sehr unzutreffend/ 5 - sehr zutreffend), unipolar) [Selbsteinschätzung Big-Five]
3 - Verträglichkeit via BFI-10 ( 9 Items, -...-)
4 - Präsentismus nach Hägerbäumer (6 Items, Likert-Skala (1 - nie / 5 - sehr häufig / -1 - ich war nicht krank), unipolar) [Selbsteinschätzung Häufigkeit krank zur Arbeit zu gehen]
5 - Präsentismus-Zusatz (1 Item, 1 - nie / 4 - mehr als 5 Mal) [Selbsteinschätzung wie häufig man in den letzten 12 Monaten krank zur Arbeit ist]

n = 137

Jetzt habe ich eine Datenmatrix (.csv) und diese in Jamovi soweit bereinigt, dass ich alle Variablen codiert und, zumindest für G, V und Prä, in nominales Skalenniveau gerbacht.
Gehe ich richtig davon aus, dass die Rating-Skalen (Intervallskalen) bei den kostenlosen Programmen alle nominal sind?

Ich sitze jetzt aber vor dem Problem, dass ich nicht weiterkomme. Meine Hypothesen lauten wie folgt:

H1 - Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen G und dem Hang zum Prä
H2 - Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen V und dem Hang zum Prä
H0 - Es gibt keinen Zusammenhang zwischen V oder G und dem Hang zum Prä

Meine Fragen:
- Welche Anwendung muss ich bei Jamovi verwenden? Nach meinem Buch soll ich das Produkt-Moment-Korrelation anwenden (Kardinalskala zu Kardinalskala) [Kardinalskala = Intervallskala (also auch Ratingskala?!) oder Verhältnisskala]
- Wie bekomme ich aus 10 Variablen die hintereinander aufgeführt sind einen Wert für z.B. Gewissenhaftigkeit meines Probanden? (Skala von 1-5, einfach den Mittelwert bilden? Aber woher weiß dann das Programm später, dass die Skala von 1-5 ging?)
- Wie kann ich Präsentismus, die das Auschlusskriterium (-1 ich war nicht krank) besitzt, in Beziehung zu den beiden Werten setzen? Wie entferne ich die Fälle und soll ich aus dem Rest wieder Mittelwerte bilden und jedem Probanden einen Wert X zuteilen?


Im Grunde sitze ich vor einem großen Datenhaufen und sträube mir die Haare weil ich daraus nicht schlau werde.

Die bereinigte .omv für jamovi darf ich nicht hochladen (auch nicht die Rohdaten .csv), die gibts per E-Mail bei Interesse.

Vielen Dank für eure tolle Mithilfe!

Euer Martin
Martin_Sto
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Re: Korrelationsanalyse bei Rating-Skalen

Beitragvon bele » Di 12. Mär 2019, 22:37

Ich bin hier schon lange dabei und bei freier Software und bei R immer ganz wach. Von Jamovi höre ich von Dir zum ersten Mal.Ich befürchte, es könnte schwer werden, hier jemanden zu finden, der mit Jamovi helfen kann.

davon aus, dass die Rating-Skalen (Intervallskalen) bei den kostenlosen Programmen alle nominal sind?" Warum sollten Skalenniveaus vom Preis der Software abhängen?

LG,
Bernhard
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