Auswahl des Testverfahrens und Umgang mit Störvariablen

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Re: Auswahl des Testverfahrens und Umgang mit Störvariablen

Beitragvon bele » Mi 12. Okt 2022, 16:53

Hi,

nur weil irgendein Prädiktor, sei es eine Interaktion oder ein Rohwert, nicht signifikant geworden ist heißt das noch lange nicht, dass er keine Rolle spielt. Schon gar nicht bei 40 Beobachtungen. Wenn das der Variablensatz ist, den Du theoretisch für richtig gehalten hast wird es i. d. R. richtig sein, das Modell so wie es ist ohne neues Fitten zu interpretieren. Sonst schaut schon wieder das Overfitting um die Ecke oder es gehen Korrekturmöglichkeiten der anderen Prädiktoren verloren.

Bestünde die Aufgabe darin, ein möglichst einfaches Vorhersagemodell zu erstellen, dann müsste man nochmal anders nachdenken. Scheint hier aber nicht der Fall zu sein.

LG, Bernhard
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