Welcher Test?

Fragen zur Planung einer Untersuchung oder eines Projekts.

Re: Welcher Test?

Beitragvon bele » Mi 18. Dez 2019, 15:55

Seli hat geschrieben:ok das wäre dann ja schon mal mein Problem...ich kann keine Kommazahlen angeben.


Gut, dann kannst Du das ja jetzt korrigieren. Beziehen sich die weiteren Aussagen in Deinem Post noch auf den Versuch, das mit Kommazahlen zu rechnen oder schon auf die Berechnung mit konkreten Zählwerten?


Was genau nicht funktioniert, kann ich leider nicht sagen... ich denke es könnte der falsche Test sein.


Das ist so unspezifisch, da kann man mit statistischen Mitteln nicht drauf reagieren. Versuchen wir es mal mit einer psychotherapeutischen Reaktion: Stell Dir vor, heute Nacht kommt ein übernatürliches Wesen und macht, das es funktioniert. Woran ganz konkret würdest Du morgen merken, dass es jetzt funktioniert?

Ich habe mich am Datensatz eines Beispiels der Uni Zürich orientiert und genauso gemacht. Allerdings untersuchen diese natürlich den Unterschied zwischen erwarteter und beobachteter Häufigkeit. Ich habe keine Häufigkeiten sozusagen... außer wie oft ein Begriff genannt wurde aber das möchte ich ja hier nicht wissen....


Hangelst Dich an einem Beispiel entlang, das mit anders gearteten Daten andere Fragestellungen verfolgt und hast jetzt das Gefühl, dass dies für Deine Datenstruktur und Deine Fragestellung falsch sein könnte? Dann lass das bleiben.

Haben Sie vielleicht eine Idee welcher Test passen könnte?


Ich bin gar nicht mehr sicher, ob ich weiß, worum es geht. Es ging mal um

die relativen Häufigkeiten für jedes Adjektiv einzel zwischen G1 und G2 vergleichen -> gibt es einen sign. Unterschied zw. den Gruppen?


Wenn man das auf drei Gruppen erweitert, dann gibt es erwartete Häufigkeiten, nämlich in jeder Gruppe ein Drittel der Gesamthäufigkeit. Neu dazu gekommen ist die Fragestellung

ob sich die jeweiligen Wörter (zB Ästhetisch und Bunt.. Hässlich und Einzigartig etc...) innerhalb der Gruppe voneinander unterscheiden...


Auch da gibt es erwartete Häufkeiten, nämlich Gleichverteilung innerhalb der Gruppe. Du scheinst aber jetzt einer Fragestellung ohne erwartete Häufigkeiten nachzugehen.

LG,
Bernhard
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Re: Welcher Test?

Beitragvon Seli » Mi 18. Dez 2019, 16:16

Ich bin gar nicht mehr sicher, ob ich weiß, worum es geht. Es ging mal um

die relativen Häufigkeiten für jedes Adjektiv einzel zwischen G1 und G2 vergleichen -> gibt es einen sign. Unterschied zw. den Gruppen?



Hi,

entschuldige ich hätte es irgendwie markieren sollen in einer späteren Frage... es geht um den CSI: cognitive salience index nicht mehr um Häufigkeiten. Davon gibt es pro Gruppe und Wort nur 1 Wert... es können keine Mittelwerte oder ähnliches gebildet werden sondern wird vorab per Hand ausgerechnet... Es gibt nur den einen Wert.
Und nun möchte ich eben wissen ob dieser Wert sich für jedes Adjektiv bei den Gruppen unterscheiden und eben ob sie sich der CSI innerhalb der Gruppen unterscheiden.
Ich weiß, man könnte es einfach ablesen aber ich dachte vllt kann man das statistisch festhalten?

ganz viele Grüße
Selina
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Re: Welcher Test?

Beitragvon bele » Mi 18. Dez 2019, 16:32

Seli hat geschrieben:es geht um den CSI: cognitive salience index nicht mehr um Häufigkeiten. Davon gibt es pro Gruppe und Wort nur 1 Wert...

...

ob sie sich der CSI innerhalb der Gruppen unterscheiden.


Ich erinnere mich, davon war schonmal die Rede. Wenn es nur einen CSI-Wert gibt, dann weiß man nicht, wie stark so ein CSI-Wert bei Messwiederholungen schwankt oder wie präzise der eigentlich gemessen werden kann. Deshalb hatten wir damals gesagt, dass sich zwei Werte nicht einfach vergleichen lassen. Ob sich in Deiner jetzigen Konstellation jetzt so ein Vergleichsrahmen ergibt, kann ich gerade nicht übersehen.

LG,
Bernhard
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Re: Welcher Test?

Beitragvon Seli » Mi 18. Dez 2019, 16:34

bele hat geschrieben:
Seli hat geschrieben:es geht um den CSI: cognitive salience index nicht mehr um Häufigkeiten. Davon gibt es pro Gruppe und Wort nur 1 Wert...

...

ob sie sich der CSI innerhalb der Gruppen unterscheiden.


Ich erinnere mich, davon war schonmal die Rede. Wenn es nur einen CSI-Wert gibt, dann weiß man nicht, wie stark so ein CSI-Wert bei Messwiederholungen schwankt oder wie präzise der eigentlich gemessen werden kann. Deshalb hatten wir damals gesagt, dass sich zwei Werte nicht einfach vergleichen lassen. Ob sich in Deiner jetzigen Konstellation jetzt so ein Vergleichsrahmen ergibt, kann ich gerade nicht übersehen.

LG,
Bernhard


Hallo Bernhard,

ok Prima, das hilft mir schon sehr weiter :)

LG
Selina
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